8 // Altersvorsorgeprodukt Auf die Weide der Möglichkeiten: fondsbasierte Vorsorge Im Mittelpunkt der Reform steht das Altersvorsorgedepot, das ab dem 1. Januar 2027 angeboten wird. Anders als bei klassischen Vorsorgeprodukten soll künftig stärker auf chancenorientierte Geldanlagen gesetzt werden. Möglich sind beispielsweise Investments in Fonds oder ETFs, also breit gestreute Anlageformen, die langfristig höhere Renditechancen bieten können. Im Gegenzug soll auf starre Garantien verzichtet werden. Das bedeutet: Die Wertentwicklung kann stärker schwanken, gleichzeitig steigen aber auch die Chancen auf einen höheren Vermögensaufbau über viele Jahre hinweg. Gerade bei langen Laufzeiten gilt dieser Ansatz als deutlich renditestärker als klassische Vorsorgemodelle. Mit dem Altersvorsorgedepot startet ab dem 1. Januar 2027 ein staatlich gefördertes Vorsorgemodell, das langfristiges Sparen einfacher, flexibler und chancenorientierter machen soll. Der Bundestag hat die Reform bereits beschlossen. Noch ist nicht jedes Detail endgültig geklärt. Wie der aktuelle Stand ist, erfahren Sie hier. Neue Wege für die private Vorsorge Das Altersvorsorgedepot kann bei der Raiffeisenbank im Donautal abgeschlossen werden. Dafür ist allerdings ein eigenes, staatlich gefördertes Vorsorgeprodukt notwendig. Bereits bestehende private Wertpapierdepots werden voraussichtlich nicht automatisch förderfähig sein. Damit sich Sparen wieder auszahlt Auch bei der Förderung sind umfangreiche Änderungen geplant. Ziel ist es, die bisher oft als kompliziert empfundene Riester-Förderung verständlicher zu gestalten. Sparerinnen und Sparer erhalten für eigene Einzahlungen direkte staatliche Zuschüsse. Vorgesehen ist dabei ein gestaffeltes Modell: Kleinere Sparbeträge werden besonders stark gefördert. Familien mit Kindern erhalten zusätzliche Kinderzulagen. Außerdem erhalten junge
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